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Sachverstand und Analyse

Vor Beginn einer Sanierung muss zuerst die Schadensursache ermittelt werden. Für jeden Bauwerksschaden gibt es ein geeignetes Sanierungsverfahren. Dieses gilt es aufgrund des Schadensbildes, mittels Messungen, Sachverstand und Erfahrung festzulegen. Im Anschluss stimmen wir, gemeinsam mit Ihnen, das weitere Vorgehen ab. Dabei achten wir neben dem erforderlichen Maßnahmenumfang in Ihrem Sinn auch auf die Sanierungskosten.

Jeder Schaden hat eine Ursache, die es zuerst zu ermitteln gilt. Der Sachverständige macht sich ein Bild vom Schaden und stellt diesen in Kontext zum Gebäude mit seinen Besonderheiten. Hierzu zählen Alter und Bauart. Unser Expertisen reichen von der Analyse historischer Gebäude bis zur Feststellung von Baumängeln am Rohbau in der Fertigstellungsphase.  Aufgrund des Schadensbildes zieht der Sachverständige Rückschlüsse auf die Ursache und überprüft seine Hypothese mit geeigneten Messverfahren. Hierzu kommen die neuesten Messgeräte, wie Thermographie-Kamera, Kugelkopf-Messsonde oder das Lumineszenz-Testverfahren zum Einsatz. Es werden bei Bedarf Bauteilöffnungen durchgeführt oder Proben genommen und diese in Speziallabors ausgewertet. Unsere Sachverständigen bilden sich ständig auf Schulungen und Fachseminaren in Bezug auf Analysemethoden und Messtechniken weiter.

Gewölbe in einem teilunterkellerten Gebäude von 1885

Feuchtigkeits- und Schimmelschäden

In den Baukörper dringt Feuchtigkeit über das erdberührte Vollziegel-Mauerwerk ein. In der Folge bildet sich Schimmel auf den Oberflächen. Die schadensbedingt stark erhöhte Luftfeuchtigkeit führt zudem zu Schimmelbefall auf dem, in den Räumen gelagerten Inventar.

Aufgabe war die Ausarbeitung eines Sanierungskonzepts zur Abdichtung des Kellerbereichs und der Beseitigung des Schimmelbefalls. Ziel war die Wiederherstellung des Kellers als Lagerraum für die Mieter.

Ortbetonkeller aus wasserundurchlässigem Beton in einem 1995 erbauten Einfamilienhaus

Feuchtigkeits- und Schimmelschäden

Die Innenseiten der Außen- und Innenwände zeigen Schäden in Form von Farb- und Putzabplatzungen sowie Schimmelbefall. Als Ursache für den ursächlichen Wassereintritt wurden Undichtigkeiten im Bereich der beiden Kelleraußentüren ermittelt. Infolge einer fehlenden Außenabdichtung in diesen Bereichen drang Wasser in flüssiger Form im Bereich der Bodenplatte ein und schädigte das darauf aufgestellten Mauerwerk.

Die Aufgabe war die Feststellung der Schadensursache und ein Ausarbeitung eines Konzepts für die dauerhafte Abdichtung des Baukörpers, die Bautrocknung der Estrich-/Dämmschicht und die Schimmelsanierung der befallenen Bereiche um eine unbedenkliche Nutzung des Kellers wieder sicherzustellen.