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St. Maria und St. Korbinian, Freising

Schaden: Aufsteigende und seitlich eindringende Feuchtigkeit

Das denkmalgeschützte Bauwerk stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder durch An- und Umbauten verändert.  Der zu sanierende Bereich umfasst die Prälatswohnung und die Kommunwände zur Domkapelle. Die Putz- und Schimmelschäden sowie der Pilzbefall der Wände entstanden durch aufsteigende Feuchtigkeit im erdgegründeten Mauerwerk und auch durch seitlich eindringende Feuchtigkeit durch den Höhenversatz der Wandbereiche infolge der Hanglage des Gebäudes.

Für die Instandsetzung kam ein ganzes Bündel von Maßnahmen aus dem Sanierungsprogramm zum Einsatz.

  1. Die erdgegründeten Mauern wurden mit einer Horizontalsperre dauerhaft gegen die aufsteigende Feuchtigkeit abgesperrt.
  2. Die erdberührten Bruchsteinmauern wurden mit einem Innenabdichtungssystem gegen das seitlich eindringende Wasser abgedichtet.
  3. Die über die Jahre entstandenen, großflächigen Schimmelschäden haben wir unter Schutzmaßnahmen fachgerecht entfernt.
  4. Um die 60 cm dicken Mauern und Fensterleibungen der Prälatswohnung nach der Schimmelsanierung in der Zukunft vor einem erneuten, Kondenswasser bedingten Schimmelbefall zu schützen, wurden die Wandbereiche mit den erkenn- und messbaren Wärmebrücken mit hochwertigen Kalzium-Silikat-Platten gedämmt.